Die Wüstenpflanzen im Sinai beeindrucken nicht nur durch ihre Überlebensstrategien in einer extrem trockenen Umwelt, sondern auch durch ihre Farben, Formen und Aromen.
Viele Pflanzen werden als Heilkräuter oder als Tees genutzt. Einige, Samwa (s. Abb.) und Beiseran (Artemisia judaica) beispielsweise, riechen intensiv und angenehm süß, schmecken allerdings höchst bitter. Häufig erwähnt wird die Gabe von Samwa bei Diabetes. Beeindruckt hat uns besonders die Wirksamkeit bei Sonnenallergie, beobachtet bei mehreren Personen. Auch Pflanzen, die gemeinhin als giftig bezeichnet werden, wie z.B. Bilsenkraut (Hyoscyamus muticus), Koloquinte (Citrullus colocynthis) und Fettblattbaum (Calotropis procera), werden zu Heilzwecken genutzt.
Die Abbildungen zu den Pflanzen im Sinai sind aufgeteilt
auf zwei Diashows:
krautige Pflanzen und kleinere Sträucher
und
Bäume und größere Sträucher.
Zur Übersicht siehe die
Liste Pflanzennamen.
Bei den Bäumen und Sträuchern sind auch einige der Arten enthalten, die in Oasen und Gärten kultiviert werden (Olive, Mandel, Granatapfel); die Befruchtung der Dattelpalmen wird detailliert gezeigt.
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